#1: Neustart

Ich will nicht, dass es hier so sehr um mich geht, doch ich will ehrlich bleiben und mich außerdem selbst ein bisschen aus der Komfortzone schubsen. Außerdem habe ich gerne eine art Tagebuch zu dem ich zurückschauen kann, und sehe wie sich mein Leben entwickelt mit seinen Höhen und beängstigenden Tiefen.

Also Diesen Februar nenne ich die “Alles auf Anfang” Zeit. Der Januar ist immer schrecklich, darauf war ich schon eingestellt, und ja, das Wetter und der Uni-Stress hat mich ganz schön mitgenommen. Auch in meinem Privatleben war viel los, ich musste von Treffen mit Freunden zu Familientreffen hetzen und hatte wenig Zeit für mich selbst. Das halte ich nicht lange durch, das weiß ich von mir. Also nehme ich mir jetzt, wo ich Zeit dafür habe die Freiheit und verkrieche mich. Ich schotte mich ab von allem und jedem und kümmere mich mal nur um mich. Ich erlaube es mir zu Faulenzen, Filme zu schauen, mach meine Wohnung gemütlich, räume auf, bestelle oder koche mir leckeres Essen, lese und gehe Laufen. Ich erlaube mir Dinge die ich sonst nicht tue und pushe mich zu den Dingen von denen ich weiß, dass sie mir guttun. Wie meditieren! Ich verstehe nicht, wie so etwas so guttun kann und es trotzdem so schwer ist, sich zu überwinden es regelmäßig zu tun!

Jetzt mach ich ich das schon ein paar Tage und puh, ich fühle mich schon wieder wie ich selbst! Super!

Ich muss mich einfach daran erinnern, dass wenn man sich so schlecht fühlt, man einfach eine Pause braucht und nicht gleich aufgeben muss! Doofe alles-oder-nichts-Einstellung!

EmmaComment